Wenn die Welt unter geht, dann kann Roland Emmerich nicht weit sein. So auch bei seinem neusten Film 2012.
Die Geschichte ist einfach. Die Sonne spielt verrückt und lässt die Erde den Bach runter gehen. Und wir sind mittendrin. Wie immer bei solchen Filmen geht es nicht darum alles möglichst wissenschaftlich genau zu erklären oder die Erde möglichst realistisch (und damit wohl völlig unspektakulär) vor die Hunde gehen zu lassen. Sondern um möglichst viel Action in möglichst kurzer Zeit zu zeigen. Wobei ich bei 2012 das Gefühl hatte, dass die 158 Minuten doch schon am längeren Ende anzusiedeln sind. Man wird des öfteren etwas ungeduldig, wenn wieder mal zu viel geredet und zu wenig in die Luft gejagt wird. Wobei eigentlich bis fast zur Mitte des Films fast nichts zu Brüche geht. Es ab dann aber nur noch an allen Ecken und Enden knallt. Das heisst jetzt nicht, dass der erste Teil langweilig ist. Das auf keinen Fall.
Und da wären wir auch bei der Stärke des Films. Den Actionszenen. Die sind wie vermutet nicht immer ganz realistisch, vor allem die aller erste Sequenz in der unser Held mit seiner Familie in einer Limo dem Erdbeben davon fährt. Aber wie gesagt, es geht hier ja nicht darum die grundsätzlichen Gesetze der Physik zu erklären, sondern um möglichst viel kaputt zu machen. Und darin ist Emmerich bekanntlich ziemlich gut.
Mein Tip. Nicht zu viel erwarten, den Realitätschecker im Kollegenkreis zu Hause lassen und eine grosse Tüte Popcorn mitnehmen. Dann ist der Film gar nicht so schlecht. Ich fand ihn auf jeden Fall besser als Crank 2, Transporter 3, Wolverine oder Transformers 2.
Dann hättest du mich wohl zu Hause gelassen, hä!?
Gab schon einen Grund weshalb du nicht neben mir gesessen bist