The Book of Eli
Mar 8th, 2010 by nike
Es gibt Filme bei denen läuft man aus dem Kinosaal und weiss überhaupt nicht was man nun von dem gerade gesehenen halten soll. Für mich ist The Book of Eli genau einer aus dieser Kategorie.
Mittlerweile sind 10 Tage vergangen seit ich ihn gesehen hab und ich weiss jetzt noch nicht so richtig ob ich den Film mag oder nicht.
Das Gute:
Denzel Washington. Auf ihn ist einfach verlass.
Gary Oldman als Bösewicht Carnegie. Nach nur wenigen Sekunden hat er mich an seine Rolle in The Fifth Element erinnert.
Die Bilder. Die Hughes Brothers haben einen Stil geschaffen der absolut zum Film passt. Schon fast schwarz-weiss kommt The Book of Eli daher mit einem Hauch an Braun und Orange. Sehr gelungen.
Die Story. Sie ist eigentlich sehr interessant. Vor allem weil auch die Zuschauer den ganzen Film über im dunkeln Tappen was Eli da nun für ein Buch verbirgt. Was mir ausserdem gefallen hat ist, dass die Geschichte vor dem Film nur in Schnipseln bekannt wird. Und man anders als bei ähnlichen Filmen darauf verzichtet als erstes mal die Erde mit Atompilzen übersäht zu zeigen.
Das Schlechte:
Der Film ist entschieden zu lang. Wenn man im Kino sitzt und sich fragt wann endlich Pause ist, obwohl man gar nicht dringend Pinkeln muss. Dann ist ein Film zu lang. Ich bin mir sicher, dass man ihn auf gute 100 Minuten hätte stutzen können.
Die Story. Ich sehe weshalb sie vielen sauer aufstossen wird. Mehr zu verraten würde den Film uninteressant machen.
Fazit:
Mit Vorsicht zu geniessen. Fans solcher Post-Apokalyptischer Filme dürften aber auf ihre Kosten kommen.