Green Zone
Mar 19th, 2010 by nike
Wenn Matt Damon wieder mit seinem Regisseur aus Bourne Supremacy und Bourne Ultimatum zusammen spannt. Dann wird es spannend und actionreich. Würde man meinen.
Dem ist nicht ganz so. Aber von Vorne. Bei Green Zone geht es um eine kleine Spezialeinheit im Irak welche auf der Suche nach den ominösen chemischen Waffen von Saddam ist. Immer wieder wird sie dabei an Orte geschickt wo überhaupt nichts zu finden ist. Langsam aber sicher glaubt Miller (Matt Damon) das er an der Nase herum geführt wird. Durch einen FBI Mann erhält er erstaunliche Informationen welche zu einer ungeheuren Verschwörung führen könnten.
Soweit so gut. Greengrass typisch wird das Ganze mit Shacky-Cam inszeniert, was auch gut passt. Nur ab und zu wünschte man sich schon, dass Jemand Mr. Greengrass mal ein Stativ zum Geburtstag schenken würde. Und wenn derjenige grad schon dabei ist. Ein paar Lichter für die Nachtaufnahmen wären auch nicht schlecht. Denn so krasses Rauschen wie bei diesem Film, bringen nicht mal mehr Handycams zu Stande. Eigentlich muss man aber sagen, dass der Stil zum Film passt. Auch wenn es hin und wieder gar vom Geschehen ablenkt.
Was mich aber definitiv gestört hat, ist die Tatsache dass mich die gezeigten Figuren überhaupt nicht in ihren Bann ziehen konnten. Die Geschichte war zwar spannend, aber irgendwie fehlte da eine Verbindung zum Zuschauer. Noch nicht einmal die bösen Iraker konnte man hassen.
Die Feuergefechte waren zwar nett inszeniert, aber kein Vergleich zu Black Hawk Down zum Beispiel. Auch fand ich die Actionszenen in den Bourne-Filmen fesselnder.
Alles in allem ein guter Film. Aber mit der Besetzung hätte es eigentlich mindestens ein sehr guter Film werden müssen. Wer ein Fan von Damon oder Greengrass ist muss ihn natürlich gesehen haben. Alle anderen können sich das Geld auch sparen.